Wir essen zu wenig fangfrischen, fetten Kaltwasserfisch.

In der Nahrung kommen drei verschiedene Formen von Omega-3-Fettsäure vor:

  • ALA (Alpha-Linolensäure),
  • EPA (Eicosapentaensäure) und
  • DHA (Docosahexaensäure).

Alpha-Linolensäure nehmen wir hauptsächlich über Pflanzenöle auf. Vor allem Öle aus Leinsamen, Raps, Walnüssen und Soja liefern größere Anteile.

© by Rolf Krieger

Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl haben einen hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren.

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Fettsäuren und Entzündung

Dass der heutige Ernährungsstil reich an Omega-6 und gleichzeitig arm an Omega-3-Fettsäuren ist, spielt eine wichtige Rolle beim Thema Entzündungen. Denn Entzündungen werden unter anderem durch die Bildung von Entzündungsfaktoren ausgelöst, gebildet aus der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA).

Demgegenüber stehen entzündungshemmende Botenstoffe, die vom Körper aus den Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) gebildet werden.

Für die Umwandlung von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren in die pro- bzw. anti-entzündlichen Botenstoffe benötigt der Körper dasselbe Enzymsystem – in dem sich folglich die beiden Fettsäuretypen wie Gegenspieler verhalten. Und da die Omega-6-Zufuhr heutzutage so hoch ist, wird die Bildung entzündungshemmender Botenstoffe aus den Omega-3-Fettsäuren blockiert. Mit entsprechend negativen Folgen für die Gesundheit.

Fachgesellschaften empfehlen eine Aufnahme von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von maximal 5 : 1. Das tatsächliche Verhältnis liegt jedoch bei ca. 25 : 1.

Die Folge dieses Ungleichgewichts: Entzündungen werden nicht ausreichend gestoppt. Dies kann zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen führen.

Die Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA befinden sich überwiegend in fettreichen Meeresfischen, z. B. Hering, Lachs, Tunfisch, Sardine und Makrele.

In Süßwasserfischen wie Forelle oder Karpfen und in Landtieren kommen sie nur in geringen Mengen vor. Je nach Fanggebiet und Jahreszeit kann der Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Fisch erheblich schwanken.

Wenn Sie keinen fetten Kaltwasserfisch mögen, können Sie Omega-3-Fettsäuren über Algenöle zuführen.

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Der fette Kaltwasserfisch frisst diese Alge und lagert sie im Fettgewebe ab.

Nicht ganz unproblematisch sind neben der Überfischung, die Umweltbelastungen, wie z.B. Mikroplastik, Schwermetalle, Pflanzenschutzmittel, Antibotika, … etc., die ebenfalls im Fett abgelagert werden.

Warum benötigen wir Omega 3 Fettsäuren?

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Unterstützen Sie ihre Zellen mit Omega-Fettsäuren.

Gute Fette und Öle sind für unseren Körper lebenswichtig. Sie leisten zentrale Aufgaben für unser Immun- und Nervensystem, den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt und ein starkes Herz. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren kann unser Körper nicht selbst herstellen. Wir müssen sie täglich über die Nahrung zuführen.

Die Omega Fettsäuren sollten in einem richtigen Verhältnis und neben den essentiellen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, Omega 5, Omega 7 und Omega 9 enthalten.

Um die Fettsäuren vor Sauerstoff (oxidativer Stress) zu schützen, ist die verkapselte Form, die beste Lösung.

Was sollte bei Nahrungsergänzungen beachten werden?

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